Donnerstag, 13. dezember 2007
von Daniela73
veröffentlicht in:
Fußball
Was war das denn???
Hier wieder aktuelles aus "
"
VfB-Abschluss mit Niederlage
Eine frühe Führung durch da Silva reichte nicht, der VfB Stuttgart beendete die Champions League mit einem 1:3 beim FC Barcelona. Die Katalanen stehen im Achtelfinale,
ebenso Olympique Lyon durch ein 3:0 im "Endspiel" bei den Glasgow Rangers. Ebenfalls weiter ist Fenerbahce Istanbul, das ZSKA Moskau 3:1 bezwang und sich im Fernduell gegen Eindhoven durchsetzte.
Sevilla gewann seine Gruppe vor Arsenal.
Lyon gewinnt Endspiel in Glasgow
Einen Schritt zu spät: Stuttgarts Boka im Duell mit Xavi.
Besser hätte es für den VfB eigentlich nicht laufen können. Schon nach drei Minuten ging der deutsche Meister zum Abschluss der Gruppe E durch einen
herrlichen Freistoßtreffer in Führung. Schäfer brachte die Offensivabteilung der Katalanen in der Folgezeit an den Rande der Verzweiflung. Durch zwei individuelle Fehler geriet der VfB jedoch auf
die Verliererstraße, wobei der Ausgleich von Giovani kurz vor der Pause für Diskussionsstoff sorgte. Im zweiten Abschnitt zeigten die "Azulgrana" ihre Klasse und beendeten die Gruppenphase mit
dem vierten Sieg.
Die Gruppe E
Durch einen verdienten 3:0-Erfolg bei den Glasgow Rangers hat sich Olympique Lyon im Endspurt doch noch das Ticket fürs Achtelfinale gesichert. Govou
belohnte "OL" im Ibrox Park für eine druckvolle Anfangsphase. Nach dem ersten Durchgang hätten die hoch überlegenen Franzosen gegen harmlose Gastgeber eigentlich schon höher führen müssen. Nach
dem Wiederanpfiff wurde es erst in der Schlussphase richtig dramatisch. Benzema vergab zunächst die Riesenchance zur Entscheidung, im Gegenzug brachte es der eingewechselte Darcheville fertig,
den Ball aus drei Metern drüber zu schießen. So blieb es doch Lyons Nationalstürmer Benzema vorbehalten, mit zwei Toren alles klar zu machen. Während Lyon nach zwei Auftaktniederlagen doch noch
in der nächsten Runde steht, müssen sich die Rangers mit dem UEFA-Cup begnügen.
Remis in Rom - Sporting siegt
Die Gruppe F
Die Messe war bereits vor dem abschließenden Spieltag in Gruppe F gelesen, so schickte ManU-Coach Sir Alex Ferguson im Stadio Olimpico in
Rom eine personell stark veränderte Elf auf das Feld. Aber auch die Römer traten nicht in Bestbesetzung an. Manchester United fand als erstes den Rhythmus und ging in Durchgang eins durch einen
Kopfballtreffer von Pique nach einer Ecke in Führung. Der AS Rom antwortete in Durchgang zwei durch Mancini, der den Ball vom linken Strafraumeck ins rechte Eck zirkelte. ManU konnte seine
blütenweiße Weste nicht behalten und ging im sechsten CL-Spiel erstmals nicht als Sieger vom Platz.
In der zweiten, ebenfalls unbedeutenden Partie behielt Lissabon gegen Dynamo Kiew verdient die Oberhand. Polga traf per Foulelfmeter, Moutinho nach klasse Vorarbeit von Farnerud, und Liedson war
eine Minute vor dem Ende zur Stelle. Während Sporting im UEFA-Cup weiterspielt, verabschiedet sich Kiew punkt-, sang- und klanglos und mit 19 (!) Gegentreffern von der europäischen Bühne.
Fernduell geht an Fenerbahce
Die Gruppe G
In Gruppe G waren die Aussichten klar: Inter Mailand, das in Eindhoven antreten musste, war bereits als Gruppenerster durch. Die PSV
hingegen benötigte selbst einen Sieg oder eine Niederlage von Fenerbahce Istanbul gegen ZSKA Moskau. Die Niederländer taten sich gegen Inter sehr schwer, als dann auch noch Mendez in der 28.
Minute wegen einer Notbremse vom Platz musste, rückte der Erfolg in weite Ferne. Zu diesem Zeitpunkt stand es am Bosporus 0:0. Aber zwei Minuten nach der Roten Karte für die PSV traf Fenerbahces
Edu Dracena ins eigene Tor, das Weiterkommen hing wieder am seidenen Faden. Fast im Gegenzug brachte Alex Istanbul mit einem sehenswerten Schuss wieder in die Erfolgsspur zurück (32.). Als dann
in der Nachspielzeit der ersten Hälfte Ugur Boral auf 2:1 erhöhte, war die Welt in der Türkei wieder in Ordnung. Die PSV hingegen musste in Unterzahl auch noch den Rückstand durch Cruz hinnehmen
(64.), was dem Aus der Holländer in der Champions League gleichkam. Im anderen Spiel setzte Ugur Boral in der 90. Minute mit dem 3:1 den Schlusspunkt dieser Partie.
Sevilla sichert Rang eins
Die Gruppe H
In der Gruppe H waren die Rollen von Beginn an schon verteilt. Es ging im Fernduell zwischen Arsenal und dem spanischen Vertreter FC
Sevilla lediglich noch um den Gruppensieg. Bei Arsenal durfte erstmals seit dem 19. August Jens Lehmann das Tor hüten, blieb aber gegen harmlose Rumänen aus Bukarest beschäftigungslos. Beim
Gegentreffer von Zaharia war er machtlos. Zwei Treffer im ersten Abschnitt sicherten der Wenger-Elf früh den Sieg und besiegelten das schwache Auftreten von Steaua in der diesjährigen
Gruppenphase.
Nach einer mauen ersten Hälfte drehte der FC Sevilla gegen Slavia Prag beim Gastspiel an der Moldau nach der Pause auf und traf noch dreimal ins Tor der Gastgeber. Durch diese Energieleistung
präsentierten sich die Spanier nach Problemen in der Liga in der Champions League weiterhin in Topform. Sevilla sicherte sich nicht nur drei weitere Punkte, sondern auch den Gruppensieg und den
Vorteil, in der K.o.-Runde das Rückspiel im heimischen Pizjuan-Stadion austragen zu dürfen. Slavia darf als Gruppendritter im UEFA-Cup weitermachen.