Montag, 26. november 2007
von Daniela73 veröffentlicht in: die Veilchen

Das ist mein Lieblingsverein, Veilchen.jpgwww.FC Erzgebirge Aue.de, auch wenn sie gestern nur 0:0, gespielt haben.

Was der Verein selber dazu sagt, könnt ihr hier direkt von ihrer Homepage lesen.:

"Gerechtes Unentschieden gegen den Kultclub
Zu wenig Durchschlagskraft im Auer Sturm 
Der FC Erzgebirge Aue kam gegen den FC St. Pauli über ein torloses Remis nicht hinaus. Aues Coach Gerd Schädlich baute sein Team nach der 2:3-Niederlage in Köln auf einer Position um: Liebers begann für Heller.
Die Gäste aus Hamburg zogen sich von Beginn an bei Ballbesitz der Auer weit zurück und spekulierten aus einer massiven Defensive auf erfolgreiche Konter. Und beinahe wäre Ihnen nach nur fünf Minuten der erste Treffer geglückt. Über Takyi und Trojan gelangte das Spielgerät zu Braun. Die einzige nominelle Spitze des FC St. Pauli schlenzte den Ball aus halbrechter Position und 20 Metern Entfernung überlegt mit der Innenseite an Keller vorbei aufs lange Eck, traf aber nur den Pfosten.
Nach diesem ersten Aufreger brauchte es lange, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. Aue tat sich anfangs schwer, Paulis Abwehrriegel zu knacken, operierte vor allem mit langen Bällen, die immer wieder von der Gästeabwehr abgefangen wurden. Erst als das Spiel über die Außen forciert wurde gerieten die Hamburger etwas ins Schwimmen. Hendrik Liebers flankte von links scharf vor das Tor, wo Joy nur mit Mühe zur Ecke klärte (14.). Die Erzgebirger hatten durch St. Paulis Defensiv-Taktik mehr Spielanteile, zielstrebiger wirkten aber bei eigenen Angriffsversuchen die Gäste. Braun verzog zunächst einen satten Distanzschuss nur knapp neben das Tor von Axel Keller (27.), kurz darauf scheiterte er mit einem unplatzierten Heber am Auer Schlussmann (28.).
Paulis Torhüter Borger war im Anschluss bei einem direkten Eckstoß von Skerdilaid Curri gefordert, konnte diesen aber mit Mühe aus der Gefahrenzone bugsieren (29.). Wenig später wartete Aue mit dem schönsten Angriff der ersten Hälfte auf. Direkt und schnell trieben Liebers und Adam Nemec den Ball über das halbe Feld, Liebers brachte den Ball flach vors Tor, wo Tomas Klinka nur äußerst knapp verpasste (32.). Für den Stürmer der Veilchen ging es nach einem Zusammenstoß mit Gunesch dann nicht mehr weiter. Fiete Sykora kam für Nemec in die Begegnung (37.).
Nach dem Seitenwechsel - beide Teams traten unverändert wieder an – drückten die Erzgebirger nun mit mehr Nachdruck auf das Gästetor. Feldhahn trat in aussichtsreicher Position bei einem Schussversuch im Strafraum über den Ball (47.), Curri verpasste nur knapp einen Kopfball nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld (56.) und Feldhahn prüfte Borger aus der Distanz mit einem guten Linksschuss (58.). St. Pauli brauchte im zweiten Durchgang lange, um das eigene Offensivspiel wieder anzukurbeln. Zunächst vergab Braun durch zu langes Zögern eine erste gute Konterchance (59.), der erste Torschuss resultierte aus einem direkten Freistoß von Takyi, den Keller aber über die Latte lenken konnte (69.). Aues Schwung aus der Anfangsphase des zweiten Durchgangs ließ jetzt nach, auch ein Doppelwechsel – Carsten Sträßer und Jiri Kaufman kamen für Feldhahn und Klinka, brachte keine neuen Impulse. Stattdessen kam Pauli wieder besser ins Spiel und auch zu weiteren guten Möglichkeiten. Die klarste verpasste Trojan, der nach feinem Zuspiel des eingewechselten Ludwig alleine vor dem Gehäuse nur um Zentimeter den Torerfolg verpasste (74.).
In der umkämpften Schlussphase konnte sich keine der beiden Mannschaften mehr richtig in Szene setzen. Aue machte zwar noch einmal Druck, aber Curri und Sykora fehlte im Abschluss die nötige Präzision. Somit blieb es bei der gerechten Punkteteilung im Erzgebirgsstadion. „Das Ergebnis ist natürlich für uns enttäuschend. Wir hatten mehr Torchancen und mehr Spielanteile, waren aber nicht in der Lage das Tor zu treffen“, ärgerte sich der Auer Trainer Gerd Schädlich über die liegengelassenen zwei Punkte.
Aue: Keller, Trehkopf. Loose, Kos, Müller, Liebers, Emmerich, Feldhahn (73. Kaufman), Curri, Nemec (37. Sykora), Klinka (73. Sträßer)

Stefan Unger 25.11.2007 17:54 "

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